Ausbringung von Glyphosat (Frankreich)

13.07.– 08:12 Uhr

Glyphosatverbot in Österreich: Debatte um die Folgen

Umweltschützer sprechen von einem Meilenstein, Agrarvertreter befürchten negative Auswirkungen auf Landwirtschaft und Umwelt. Das österreichische Totalverbot könnte gegen EU-Recht verstoßen. 

Weitere Meldungen

Googles Home Lautsprecher
Studie

Alexa, Siri & Co.: AK-Studie zum großen Lauschangriff

Digitale Assistenten wie Apples Siri, Amazons Alexa, Googles Assistant und Microsofts Cortana sind immer öfter unterwegs dabei - und sie lauschen in den eigenen vier Wänden mit. Gefällig und klug, aber auch gefährlich, warnen Verbraucherschützer der Arbeiterkammer (AK).  

Eine Frau tippt auf einem Smartphone

Trojaner „FinSpy“ liest bei WhatsApp mit

Sicherheitsexperten haben eine neue Version von „FinSpy“, einem Überwachungstool für Smartphones, entdeckt. Der Trojaner kann nahezu sämtliche gängigen Messaging-Diensten überwachen, auch verschlüsselte. Damit lassen sich Apps wie WhatsApp, Facebook-Messenger und Telegram knacken.  

Ein älterer Mann tippt auf sein Smartphone, eine Frau sieht im zu

„Help“ nun auch als Podcast

„Help“, die wöchentliche Sendung der Konsumentenredaktion gibt es seit heute auch als Ö1-Podcast. Es geht um Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher, Nachhaltigkeit, Konsum und Gesellschaft. Den Link dazu finden Sie __hier(https://oe1.orf.at/podcast)__.

Urteil

Illegale Preisklausel bei Energieanbieter Top Energy

Der Energieanbieter Top Energy mit Sitz in Wien hat laut Oberstem Gerichtshof (OGH) gesetzwidrige Preisangaben gemacht: Die Preise enthielten keine Steuern und Abgaben. Die Entscheidung ist rechtskräftig. 

Verschiedene Koffer am Flughafen

Gericht kippt Nichtantrittsgebühr bei KLM

Wer bei der niederländischen Fluglinie KLM einen Flug verfallen lässt, darf dafür nicht mit einer zusätzlichen Gebühr bestraft werden. Auch wenn jemand bei der Zwischenlandung in Paris oder Amsterdam den Flug beendet, darf die Airline keine Zusatzgebühr für die Aushändigung der Koffer verlangen, urteilte das Oberlandesgericht Wien (OLG). Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

EU-Gericht bestätigt: Bisphenol A besorgniserregender Stoff

Die in vielen Alltagsprodukten enthaltene Chemikalie Bisphenol A (BPA) ist nach einem Urteil des Gerichts der Europäischen Union (EuG) zu Recht als besonders besorgniserregender Stoff eingestuft. Die Luxemburger Richter wiesen eine Klage der Plastikindustrie gegen den Beschluss der EU-Staaten ab, den Stoff auf eine entsprechende Warnliste zu setzen. 

BAWAG-Logo

Urteil

BAWAG zahlt ungerechtfertigte Spesen und Zinsen zurück

Nach Kundenbeschwerden und einer erfolgreichen Verbandsklage der Arbeiterkammer (AK) zahlt die BAWAG nun zu Unrecht eingehobene Spesen und Zinsen auf Kundenanfrage zurück, teilt die AK mit. So habe die Bank Gebühren zwischen einem und knapp drei Euro für manuelle Nachbearbeitungen von Zahlscheinen berechnet. 

Anzeigetafel an einem Flughafen

Urteil

Airlines müssen Pauschalreisenden Tickets nicht erstatten

Wer bei Annullierung einer Pauschalreise gegenüber seinem Reiseveranstalter Anspruch auf Erstattung des inkludierten Flugtickets hat, kann die Rückzahlung nicht auch von der durchführenden Fluglinie fordern. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), nachdem ein Gericht aus den Niederlanden die Frage an die Richter in Luxemburg weitergegeben hatte. 

Callcenter

EuGH-Urteil

Onlinehändler müssen nicht telefonisch erreichbar sein

Onlinehändler wie Amazon sind nach EU-Recht nicht verpflichtet, ihren Kunden immer eine Telefonnummer zur Verfügung zu stellen. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Es genügt ein Rückrufsystem oder ein Internetchat. 

Ein Flugzeug der Lufthansa wird von dem Cateringunternehmen LSG beladen

Reisen

Engpässe bei Lufthansa-Bordverpflegung

Passagiere der deutschen AUA-Mutter Lufthansa müssen derzeit mit einem schmäleren Verpflegungsangebot auf Kurzstrecken rechnen. Grund seien Personalengpässe bei der Catering-Tochter LSG Sky Chefs. In den Produktionsstätten hätten sich überdurchschnittlich viele Mitarbeiter krankgemeldet. 

zubereitetes T-Bone Steak auf einem Teller

EU-Mercosur-Abkommen

Lebensmittelstandards könnten verwässert werden

Das EU-Mercosur-Abkommen soll durch niedrigere Zölle Handelserleichterungen und Wirtschaftswachstum bringen. Doch Kritiker sehen Gefahren für Menschenrechte, Umwelt- und Konsumentenschutz. Insbesondere europäische Lebensmittelstandards könnten verwässert werden. 

Festes Shampoo

Praktisch auf Reisen: Zahnpasta und Shampoo im Stück

Zum klassischen Seifenstück gesellen sich immer mehr Kosmetika in fester Form, ob Kakaobutter im Block, Shampoo im Stück oder Zahnpastatabs zum Abbeißen. Dabei wird Verpackung gespart oder ganz darauf verzichtet. Teils ist die Handhabung gewöhnungsbedürftig, aber auf Reisen kann jedenfalls nichts ausrinnen. 

Logo der Jö Kundenkarte

Gläserner Mensch

Datenschutzbedenken bei neuer Jö-Kundenkarte

Mit der Jö-Kundenkarte kann man bei zehn Unternehmen der deutschen REWE-Gruppe einkaufen. Eine Wienerin will dem Jö Bonusclub wegen Datenschutzbedenken nicht beitreten und Kundenkarten zukünftig meiden. Da sie bereits Besitzerin einer Merkur Kundenkarte ist, beantragte sie bei REWE die Löschung ihrer personenbezogenen Daten. Diesem Wunsch möchte man nicht so ohne Weiteres nachkommen. 

Ein Hund leckt sich über die Schnauze

Tests

Das beste Hundefutter im Test kommt vom Diskonter

Bei Hundefutter gibt es große Qualitätsunterschiede. Das zeigt eine Untersuchung, die der Verein für Konsumenteninformation (VKI) gemeinsam mit der deutschen Stiftung Warentest durchgeführt hat. In dem Test fiel nahezu jedes dritte Nassfutter durch, darunter auch teure Markenprodukte. Das beste Hundefutter aus der Dose war die Eigenmarke eines Diskonters. 

Babywippe der Marke "Stokke"

Rückruf

Sturzgefahr: Stokke ruft Babywippen zurück

Das norwegische Unternehmen Stokke ruft Babywippen und Schalen für Neugeborene zurück. Die beiden Produkte, die sich auf einem Hochstuhl montieren lassen, können sich aus der Verankerung lösen. Babys könnten herabstürzen und sich verletzen. 

Flugzeug der Lauda

Urteil

Gericht kippt hohe Check-in-Gebühr bei Lauda

Die Fluglinie Lauda (früher: Laudamotion) verrechnet bei einigen Tarifen 55 Euro für den Check-in auf dem Flughafen. Nach dem Landesgericht Korneuburg hat nun auch das Oberlandesgericht (OLG) Wien diese Gebühr für unzulässig erklärt. Die Kosten für den Check-in seien „überraschend und ungewöhnlich hoch“, so das Gericht. 

Diverse Medikamente

Lieferengpässe bei Medikamenten häufen sich

In Österreich kommt es immer öfter zu Lieferengpässen bei Medikamenten, auch bei lebenswichtigen Präparaten. Derzeit fehlen Dutzende Medikamente in den Apotheken. Patientenanwalt Gerald Bachinger warnt davor, dass sich die Situation noch verschärfen könnte. 

Das Blitzerfoto

Strafzettel aus Italien: Autolenker war nie dort

Als ein Salzburger eineinhalb Jahre nach seiner Autoreise nach Italien einen Strafzettel erhalten hat, hat er nicht schlecht gestaunt. 180 Euro sollte er für das unrechtmäßige Befahren einer Fußgängerzone bezahlen. Doch er war nie in der betreffenden Stadt. Rechtsexperten raten, unberechtigte Forderungen keinesfalls zu ignorieren, sondern unter Vorlage von Beweisen möglichst rasch Einspruch einzulegen. 

Ein Fuß wird mit Sonnencreme eingecremt

Sonnenschutz

Sonnenschutz: Viel und oft schmieren

Zum Cremen oder Sprühen, mineralisch oder chemisch, teuer oder günstig - damit ein Sonnenschutzmittel effektiv ist, soll man es dick auftragen, am ganzen Körper, rechtzeitig und mehrmals am Tag. Schatten und Kleidung schützen ebenfalls vor einem Sonnenbrand. 

Eine Boeing 777 startet bei Sonnenuntergang vom Flughafen

Urteil:

Treibstoff auf Rollbahn ist „höhere Gewalt“

Konsumentinnen und Konsumenten haben keinen Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Flug wegen ausgeronnenen Treibstoffs auf der Startbahn verspätet ist. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) nun entschieden. Treibstoff auf der Startbahn sei demnach als „höhere Gewalt“ einzuordnen. 

Ein Fuß wird mit Sonnencreme eingecremt

Tests

Die besten Sonnencremes im Test

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat 16 Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) getestet. Das Ergebnis: Sehr guter UV-Schutz muss nicht teuer sein. Testsieger wurde eine Eigenmarke von dm. 

Mini Cooper

Urteil gegen BMW wegen Facebook-Werbung

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) warnt vor gesetzwidrigen Kredit- und Leasingwerbungen, in denen unvollständige Angaben falsche Erwartungen wecken. Bei einer BMW-Werbung, gegen die der VKI im Auftrag des Sozialministeriums geklagt hatte, entschied das Landesgericht Salzburg nun, dass gegen die Vorschriften zur Leasingwerbung verstoßen wurde.