16.09.2008
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Immer mehr Handynutzer stört die ständige Erreichbarkeit
Für 43 Prozent der Handybesitzer in Österreich ist die ständige Erreichbarkeit störend. Im Vorjahr waren es lediglich 33 Prozent. Für Freunde und Familie wollen allerdings 89 Prozent immer erreichbar sein, so das Ergebnis einer GfK-Umfrage im Auftrag der mobilkom Austria unter 1.100 Handy-Usern ab zwölf Jahren.
Durchschnittlich sieben mal am Tag greifen die 7,8 Millionen heimischen Handybesitzer demnach zum Mobiltelefon. Heimische Nutzer zahlen für das Telefonieren im Schnitt 25 Euro pro Monat im Vorjahr waren es noch 28 Euro. |
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Ende des Preiskampfes? Dass der Preiskampf unvermindert weiter tobt, glaubt Mobilkom-Marketingvorstand Hannes Ametsreiter nicht. "Wir arbeiten auf dünnem Eis mit wenig Spielraum. Wenn Leistungen und Preis immer ähnlicher werden - und das ist der Fall - dann entscheidet die Qualität", meinte er laut Austria Presseagentur, APA.
Erst kürzlich hatte One-Chef Michael Krammer ebenfalls erklärt, dass der Wettkampf künftig mehr über Services und weniger über den Preis geführt werde. Die Handystützung wird es aber weiter geben, stellten beide klar. Dabei seien zwei von drei Kunden laut Umfrage ohnehin recht zufrieden mit ihrem Anbieter.
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Weiter steigende Tendenz 94 Prozent der Österreicher über zwölf Jahre haben laut aktueller Umfrage mittlerweile ein Mobiltelefon. Doch nicht nur die Zahl der Nutzer steigt, sondern auch die Durchdringung mit SIM-Karten hat mittlerweile 120 Prozent erreicht - Tendenz weiter steigend.
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Nur vier Prozent können verzichten Die Hälfte der Nutzer vertelefoniert bis zu 20 Euro, weitere 30 Prozent geben bis zu 40 Euro monatlich aus. Nur ein verschwindender Bruchteil lässt sich das Handy mehr als 100 Monat im Euro kosten.
Rund zwölf Prozent der Befragten gaben an, mehr als zehn Anrufe pro Tag zu tätigen. Hingegen telefoniert ein Viertel maximal zweimal am Tag. Nur vier Prozent der Handybesitzer können sich einen Verzicht auf den kleinen Helfer vorstellen.
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Mehrheit gegen Einschränkungen in Öffis Eine klare Absage erteilen die Nutzer laut GfK-Umfrage Überlegungen, die Handynutzung in Bus, Bahn und U-Bahn einzuschränken. Nur ein Viertel ist dafür, während zwei Drittel für ein Handyverbot im Flugzeug sind.
Auch wenn regelmäßige Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel einen anderen Eindruck haben, gaben 65 Prozent der Befragten an, Gespräche in der Öffentlichkeit zu verschieben, um andere nicht zu stören. Lediglich acht Prozent meinten, dass sie darauf keine Rücksicht nehmen.
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