LED statt Glühbirne spart zehn Euro pro Jahr und Lampe

Der Tausch einer 60-Watt-Glühbirne gegen ein LED-Leuchtmittel bringt rund zehn Euro Ersparnis pro Jahr und Lampe. Das geht aus Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat hervor. Klassische Glühbirnen seien auch sechs Jahre nach dem EU-weiten Verbot noch weit verbreitet im Einsatz.

Mit 9,75 Euro jährlicher Einsparung pro ersetzter Glühbirne liegt Österreich knapp unter dem EU-Durchschnitt von 10,21 Euro. Besonders viel lässt sich durch einen Tausch mit gut 15 Euro in Dänemark einsparen, am wenigsten bringt ein Umstieg mit knapp fünf Euro in Bulgarien. Als Grundlage dienten die verschiedenen Strompreise in den EU-Staaten im ersten Halbjahr 2017 für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden, einschließlich Steuern.

Eine Glühbirne
dpa-Zentralbild/Jens Büttner
Teurer Faden: LED ist im Betrieb um zehn Euro günstiger pro Jahr

Hinter Dänemark folgen Deutschland (15,24 Euro Einsparung), Belgien (14,00 Euro), Irland (11,53 Euro), Spanien (11,48 Euro), Portugal (11,42 Euro) und Italien (10,71 Euro). Unter dem EU-Durchschnitt rangieren - neben Österreich - Griechenland und Schweden (je 9,68 Euro), Zypern (9,32 Euro), Großbritannien (8,83 Euro), Frankreich (8,45 Euro), Luxemburg (8,08 Euro), Slowenien (8,05 Euro), Lettland (7,93 Euro), Finnland (7,91 Euro), Niederlande (7,81 Euro), Polen (7,29 Euro), Tschechien (7,19 Euro), Slowakei (7,18 Euro), Malta (6,39 Euro), Estland (6,04 Euro), Rumänien (5,99 Euro), Kroatien (5,98 Euro), Ungarn (5,63 Euro), Litauen (5,58 Euro) und Bulgarien (4,78 Euro).

Das Glühbirnenverbot war per EU-Verordnung schrittweise bis 2012 in Kraft gesetzt worden. Hintergrund waren Energieeffizienz- und Umweltschutzerwägungen: Der größte Teil der Energie geht bei herkömmlichen Glühbirnen als Wärme verloren. Die Regelung führte zu regelrechten Hamsterkäufen von Glühbirnen.

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