Jö-Kundenkarte plus einiger Kuponfolder

Kompliziert und undurchsichtig: 12.10.– 08:00 Uhr

Ärger bei Jö-Bonusclub-Mitgliedern

Der Jö-Bonusclub bietet Rabatte, Einkaufsboni und zahlreiche Kupons, die wiederum Rabatte und zeitlich befristete Aktionen versprechen. Ein System, das manchen Verbraucherinnen und Verbrauchern zu kompliziert scheint. Konsumentenschützer äußern außerdem erhebliche Datenschutzbedenken und stellen Rabattsysteme grundsätzlich in Frage. Bei Jö ist man um Beruhigung bemüht. 

Weitere Meldungen

Anzeige von verbrauchten Kilowattstunden auf einem Stromzähler
Urteil

OGH: Preiserhöhungsklausel der EVN gesetzwidrig

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat eine Preiserhöhungsklausel des niederösterreichischen Energieanbieters EVN für unzulässig erklärt. Konsumentenschützer hatten den Energieversorger geklagt und fordern nun eine Rückzahlung an die Kunden. Das Urteil betrifft auch andere große Energielieferanten.  

Ein mit Werbung überfüllter Briefkasten

Postkampagne gegen „Keine Werbung“-Aufkleber

Die Österreichische Post ist wenige Monate nach dem Datenskandal erneut in die Kritik geraten. Auslöser ist eine Kampagne gegen die „Keine Werbung“-Aufkleber und für mehr Flugblätter. In Sozialen Netzwerken sorgt die Aktion für Verwunderung und Irritationen.  

Ein älterer Mann tippt auf sein Smartphone, eine Frau sieht im zu

„Help“ als Podcast

„Help“, die wöchentliche Sendung der Konsumentenredaktion gibt es seit heute auch als Ö1-Podcast. Es geht um Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher, Nachhaltigkeit, Konsum und Gesellschaft. Den Link dazu finden Sie __hier(https://oe1.orf.at/podcast)__.

Ein älterer Mann tippt auf sein Smartphone, eine Frau sieht im zu

Betrüger übernehmen alte E-Mail-Adressen

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor missbräuchlicher Verwendung alter E-Mail-Adressen. Betrüger würden sich länger nicht genutzte E-Mail-Adressen aneignen, um damit Zugang zu persönlichen Nutzerkonten zu erlangen, so das BKA. Gaming Accounts und Nutzerkonten in Sozialen Medien seien besonders betroffen. 

Vertragsstrafen bei Fertigbaufirma Vario-Bau gesetzwidrig

Die Bestimmungen zu Vertragsstrafen der Fertigbaufirma Vario-Bau sind unzulässig, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Wien. Die Strafen dürfen sich in ihrer Höhe nicht nur an der Vertragssumme orientieren, sondern müssen auch den zu erwartenden Schaden berücksichtigen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) spricht von einem richtungsweisenden Urteil, da solche Bestimmungen in der Baubranche üblich seien. 

Flugzeug der Lauda

Gericht beanstandet 23 Klauseln von Laudamotion

Das Landesgericht (LG) Korneuburg hat 23 Klauseln in den Beförderungsbedingungen der Fluglinie Laudamotion für unzulässig erklärt. Dabei ging es um Flugzeitenänderungen, Lagergebühren für Gepäck, den Umgang mit Daten sowie um Rechte der Reisenden, ihre Ansprüche gegenüber der Fluglinie durchzusetzen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

Logo von Clever fit an einer Hausfassade

Kundenfrust über Schmutz im Fitnesscenter

Unsaubere Duschen, staubige Geräte, fehlendes Toilettenpapier - manchmal läuft der Vertrag mit dem Fitnessstudio nicht so, wie sich Kunden das wünschen. Das heißt aber nicht, dass man deswegen einfach kündigen kann. Diese Erfahrung machte auch eine Wienerin, die ihren Vertrag mit dem Fitnessstudio Clever fit beenden wollte, weil es ihr dort zu schmutzig war. 

Geldbörse mit vielen verschiedenen Bankomat- und Kreditkarten

Chargeback

So fordert man Kreditkartenzahlungen zurück

Die Kreditkarte ist das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel im Internet. Doch so einfach und unkompliziert das Bezahlen damit ist, so schwierig kann es werden, wenn ein Unternehmen mehr abbucht, als vereinbart. Typische Fälle sind etwa ungewollte Abos und automatische Vertragsverlängerungen. In solchen Fällen ist es für Konsumenten oft schwer, eine Rückbuchung zu veranlassen. 

Ein Flixbus

Urteil

Flixbus fährt mit unzulässigen Beförderungsbedingungen

Das Fernbusreiseunternehmen Flixbus benachteiligt seine Kundinnen und Kunden, urteilte das Handelsgericht (HG) Wien. 30 Klauseln in den Geschäfts- und Beförderungsbedingungen sind laut Urteil unzulässig. Betroffen sind unter anderem Bestimmungen zur Gepäckhaftung, Sitzplatzreservierung und Aus- und Zusteigeorten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. 

Die Statue der Justitia am Obersten Gerichtshof (OGH) in Wien

Dailydeal-Pleite: Gutscheine bleiben gültig

Nach der Pleite des Gutscheinhändlers Dailydeal können Konsumentinnen und Konsumenten vorhandene Gutscheine weiter einlösen. Auch Gutscheine, die eigentlich schon abgelaufen sind, müssen von den Kooperationspartnern in vielen Fällen weiter angenommen werden. Das hat der OGH nun entschieden. 

EU-Flagge

Erster EU-Preis für Produktsicherheit verliehen

Europäische Firmen rittern seit heuer um eine neue Auszeichnung: den „EU Safety Award“. Mit diesem Produktsicherheitspreis wurden erstmals Firmen geehrt, die als Vorreiter in Sachen Babyartikel gelten. Unter den Preisträgern ist auch ein österreichischer Schnullerhersteller. 

Glücksspiel am PC - Würfel und Laptop

Facebook

Abzocke mit gefälschten Promi-Finanztipps

Seit einigen Monaten geistern Anzeigen durchs Netz, in denen angeblich die geheimen Finanztipps von Prominenten gelüftet werden. Geworben wird etwa mit Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz und dem ORF-Moderator Armin Wolf. Wer sich den versprochenen schnellen Reichtum erwartet, wird enttäuscht. Die mit dem Inserat verknüpften Links führen in eine Betrugsfalle. 

Bergwanderer vor der Kulisse des Watzmanns in den Berchtesgadener Alpen

Tests

Gute Noten für Wanderstöcke im Test

Wer meint, Wanderstöcke seien nur etwas für alte Leute, irrt. Egal, ob jung oder alt - die Gehilfen können bei Touren in den Bergen Kniegelenke und Wirbelsäule entlasten und Trittsicherheit verleihen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat Wanderstöcke getestet und den meisten ein gutes Zeugnis ausgestellt. Aluminium oder ultraleichtes Karbon – entscheidend ist nicht nur das Material, sondern auch die Verarbeitung. 

"Next Level Burger"

Burger aus Erbsen: Was im veganen Trendfood steckt

„Beyond Burger“, „Incredible Burger“, „Next Level Burger“: Die Markennamen gängiger Fleischersatzprodukte klingen revolutionär. Doch hinter den häufig als besonders „grün“ beworbenen Veggie-Produkten verbergen sich meist eine lange Zutatenliste und schwer überprüfbare Nachhaltigkeitsversprechen. 

Eine Frau tippt auf einem Smartphone

Warnung vor Ping-Anrufen von +882-Nummern

Kurz klingeln lassen, auflegen und beim Rückruf kräftig kassieren: Handykunden werden immer wieder mit Ping-Anrufen in die Falle gelockt. Derzeit betrifft es Anrufe von +882-Nummern, die zu einem Satellitentelefon gehören, so die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR). Am besten hebt man gar nicht erst ab und ruft nicht retour. 

Listerienkultur

Listerien: Verdächtige Wurst in der Steiermark und NÖ

Nach zwei Todesfällen in Deutschland durch Listerien in Wurstwaren überprüfen die Behörden die Lieferkette nach Österreich. Zwei Großhändler in der Steiermark und Niederösterreich bezogen Produkte der deutschen Firma Wilke Waldecker. Diese Würste wurden bereits zum deutschen Hersteller zurückgeschickt bzw. vernichtet. 

Thomas Cook Logo

Pleite

Sämtliche Reisen mit Thomas Cook Austria abgesagt

Nach der Pleite des britischen Konzerns hat das österreichische Tochterunternehmen Thomas Cook Austria nun alle Reisen abgesagt. Das teilte der Masseverwalter am Freitag mit. Die meisten Pauschalreisenden wurden bereits nach Österreich zurückgebracht. 

BAWAG-Logo

Zwangsumstieg auf neues Konto: BAWAG lenkt ein

Im Streit über die zwangsweise Kontoumstellung Tausender Kunden auf ein teureres Girokonto rudert die BAWAG nun zurück. Betroffene sollen eine Entschädigung erhalten und auf das alte Kontomodell zurückwechseln können. Darauf einigte sich die Bank mit dem Verein für Konsumenteninformation (VKI). 

Eine Frischwursttheke

Warnung vor Listerien in Wurstwaren

Nach zwei Todesfällen und mehreren Erkrankungen durch Listerien-Keime in Fleischwaren in Deutschland wird nun auch in Österreich vor dem Konsum der Produkte der deutschen Firma Wilke Waldecker gewarnt. Zwei heimische Großhändler sollen von der Firma beliefert worden sein. 

Drei iPhone-11-Modelle stehen auf einem Tisch in einem Apple Store

IPhone 11 Pro fällt im Falltest durch

Die deutsche Stiftung Warentest hat die aktuellen iPhone-Modelle auf den Prüfstand gestellt. Dabei zeigte sich, dass das Vorgängermodell iPhone XR besser und billiger ist als das teurere und aktuellere iPhone 11. Das iPhone 11 Pro fiel unterdessen im Falltest durch. 

Ein Mann zückt seine Kreditkarte zum Einkaufen im Internet

OGH-Urteil

PayLife-Kunden können Geld zurückfordern

Das Kreditkartenunternehmen PayLife muss zu Unrecht eingehobene Spesen zurückzahlen. Der Oberste Gerichtshof (OGH) entschied, dass mehrere Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) unzulässig sind. PayLife-Kunden können das Geld ab sofort zurückverlangen. 

Eine Flotte an Thomas Cook Flugzeugen stehen am Flughafen

D: Thomas-Cook-Kunden bekommen Anzahlung nicht voll erstattet

Urlauber, die ihre Reise wegen der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook nicht antreten konnten, können nicht mit einer vollen Erstattung ihrer Zahlungen rechnen. Die Versicherung Zurich Deutschland hatte die Reisen mit der deutschen Thomas Cook bis zu 110 Millionen Euro versichert. Man könne davon ausgehen, dass dies bei Weitem nicht ausreicht, sagte ein Sprecher der Versicherung. Kundinnen und Kunden der Thomas Cook Austria sind nicht betroffen.