Standort: help.ORF.at / Meldung: "Spielsachen 2012 bisher ungefährlich"

Auge eines Plüschtiers wird in Maschine auf Haltbarkeit geprüft

Spielsachen 2012 bisher ungefährlich

Laut dem Wiener Marktamt gibt es so gut wie keine Spielwaren mehr, die ihren Besitzern gefährlich werden können. Bei den zuletzt gezogenen Proben war gerade eine einzige nicht in Ordnung - und dies nicht, weil sie potenziell gesundheitsschädigend war, sondern weil die Kennzeichnung bemängelt wurde.

Test

"Die Beanstandungsquote hat schon vergangenes Jahr sehr abgenommen", heißt es von Seiten des Wiener Marktamtes. Und der Trend setzt sich fort: Heuer haben die Wiener Tester insgesamt 15 Proben gezogen, den größten Teil jetzt vor Ostern. Laut Marktamt liegen noch nicht alle Ergebnisse vor, aber fehlerhafte Spielsachen wurden bisher nicht entdeckt.

Nur ein Produkt sei nicht in Ordnung gewesen, und zwar wegen unkorrekter Kennzeichnung. Beanstandungen wegen gesundheitsgefährdender Bestandteile gab es hingegen nicht.

Spielzeug wird geprüft

Das Wiener Marktamt prüft alle Arten von Spielsachen. Unter Laborbedingungen müssen sie ihre Haltbarkeit bzw. Unbedenklichkeit beweisen. Die Untersuchungen werden von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführt.

So wird zum Beispiel bei Stofftiere getestet, ob sich Haare oder Knopfaugen lösen. Letztere könnten von kleinen Kindern verschluckt werden. Spielwaren aus Kunststoff werden daraufhin untersucht, ob sie verbotene Weichmacher enthalten. Geprüft wird auch die Entflammbarkeit von Produkten sowie die Sicherheit von Fahrzeugen wie Rollern, die sich zum Beispiel bei mangelhafter Konstruktionen während der Benützung zusammenklappen können.

Mehr Kontrollen

Die erfreulichen Ergebnisse dürften laut Marktamt auch eine Folge intensiver Prüftätigkeit sein. Diese sei nach schlechten Testergebnissen vor wenigen Jahren nämlich verstärkt worden. So wurden 2010 exakt 639 Proben gezogen, 525 davon wurden beanstandet - davon 33 wegen Gesundheitsschädlichkeit.

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03.04.2012