
Neuer Trojaner "erpresst" PC-User
Trojaner auch in Österreich gelandet
Laut Europäischem Verbraucherzentrum in Österreich sind auch bereits einige Computerbesitzer in Österreich von der Schadsoftware betroffen. Beim Surfen im Internet installiert sich der "GEMA-Trojaner" unbemerkt auf dem Computer. Er bewirkt, dass der Computer nicht mehr ordnungsgemäß benutzt werden kann und ein Text erscheint der laut Europäischem Verbraucherzentrum folgendes behauptet
GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte mit Sitz in Berlin. Ihre Aufgabe ist es die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken zu vertreten. Sie verwaltet die Rechte ihrer Mitglieder und sorgt dafür, dass das geistige Eigentum (Urheberrecht) von Musikschaffenden geschützt wird und diese für die Nutzung ihrer Werke angemessen entlohnt werden.
„Auf Ihrem Computer wurden illegal heruntergeladene Musikstücke („Raubkopien“) gefunden.“ „Um die Sperre aufzuheben und weiteren Strafrechtlichen konsequenzen aus dem Weg zu gehen, sind Sie verpflichtet eine Mahngebühr in Höhe von € 50,- zu bezahlen.“ (Rechtschreibfehler aus dem Original)
Betrügerischer Trick
Bei dieser Meldung handelt es sich jedoch um einen betrügerischen Trick.
Mit dem Unternehmen GEMA hat dies nichts zu tun, diese nehmen auf Ihrer Homepage davon auch Abstand und haben den Betrug bereits angezeigt.
Tipps des Europäischen Verbraucherzentrums
Links:
- Zahlen Sie die geforderte Summe nicht ein. Auch wenn Sie das Geld einbezahlen, ist Ihr Computer nicht freigegeben. Diese Meldung bedeutet nur, dass Ihr Computer mit dem Trojaner infiziert ist. Auch durch die Bezahlung des Geldes wird er nicht von dem Computer gelöscht.
- Entfernen Sie den Trojaner. Kontaktieren Sie Ihren Antiviren-Software-Anbieter, um die Malware von Ihrem PC zu entfernen.
- Die deutsche Telekom gibt auf ihrer Website eine ausführliche Anleitung zum Entfernen dieses Trojaners.
- Sobald Sie wieder auf Ihren PC zugreifen können, sollten Sie ihn umgehend mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen.
Erstellt am 06.12.2011.


